Mittwoch | 20. Juni 2018 | 20:00 Uhr

(Gemeinsam mit dem Anneliese Brost Musikforum Ruhr)

Pavane
Joseph Moog
Bochumer Symphoniker
Steven Sloane (Dirigent)
Gabriel Fauré
Pavane in fis-Moll op. 50
George Bizet
Symphonie in C-Dur
Maurice Ravel
Pavane pour une infante défunte
Camille Saint-Saëns
Konzert für Klavier und Orchester Nr. 4 in c-Moll op. 44

Zugaben:

Charles Trenet: En avril, à Paris (Bearbeitung von Alexis Weissenberg)

Sergei Rachmaninow: Étude-tableau in g-Moll op. 33/7

Französische Klavierkonzerte? Von Debussy gibt es nur eine „Fantaisie“, von Fauré eine „Ballade für Klavier und Orchester“, aber kein Konzert. Ravel, immerhin, hat zwei Werke für diese Besetzung hinterlassen. Bizet? Dukas? Chabrier? Nichts. Zum Glück gibt es Camille Saint-Saëns. Er hat gleich fünf Klavierkonzerte geschrieben, entstanden in einem Zeitraum von fast vier Jahrzehnten. Das vierte Konzert ist mit seinen zwei eng verwobenen Sätzen das experimentierfreudigste und zugleich das vielleicht anspruchsvollste.

Der aus Ludwigshafen stammende Pianist Joseph Moog beweist seit Jahren eine sichere Spürnase für spannende Werke, die nicht im großen Rampenlicht stehen und doch Entdeckungen von Wert sind, ob bei Konzerten von Moritz Moszkowski, Anton Rubinstein oder jetzt bei dem vierten Klavierkonzert von Camille Saint-Saëns – Höhepunkt eines französischen Abends mit ebenfalls großartigen Werken der französischen Orchesterliteratur.

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