Sonntag | 17. Juni 2018 | 20:00 Uhr
Italienisches Konzert
Claire-Marie Le Guay
Claude Debussy
Préludes (Auswahl)
Johann Sebastian Bach
Partita Nr. 1 in B-Dur BWV 825 | Italienisches Konzert in F-Dur BWV 971
Camille Saint-Saëns
Mazurka Nr. 1 in g-Moll op. 21
Wolfgang Amadeus Mozart
Sonate Nr. 9 in D-Dur KV 311

Zugaben: 

Maurice Ravel: Oiseaux tristes, aus: Miroirs

Wolfgang Amadeus Mozart: Fantasie in d-Moll KV 397

„Ich glaube, die Musik nimmt uns mit in eine innere Welt des Vergänglichen, nicht Greifbaren“, sagt die französische Pianistin Claire-Marie Le Guay. „Sie bereichert uns, beunruhigt uns aber auch bisweilen, weil sie uns im Innersten berührt.“ Bereits als Vierzehnjährige studierte sie am Konservatorium in Paris, Lehrer wie Dimitri Bashkirov, Leon Fleisher, Alicia Larrocha und Andreas Staier prägten ihren Weg. Längst ist Claire-Marie Le Guay selbst eine engagierte Pädagogin und unterrichtet am Pariser Konservatorium.

Als Preisträgerin zahlreicher internationaler Wettbewerbe wie etwa des Münchner ARD-Wettbewerbs weiß sie, worauf es ankommt. Doch bei aller technischen Versiertheit sucht sie auch nach dem Hintergründigen, Klangsinnlichen in der Musik. „Was für eine Fülle an Klangfarben, welche Kraft und Finesse der Artikulation“, schreibt die französische Zeitschrift Pianiste über ihr Spiel. Im Magazin der Zeche Zollern, einem neuen Spielort des Festivals, wird Claire-Marie Le Guay ein sehr individuell und einfühlsam zusammengestelltes Programm vorstellen und dabei Verbindungen aufscheinen lassen zwischen Bach und Debussy, Mozart und Saint-Saëns.

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