Samstag | 09. Juni 2018 | 20:00 Uhr
Tombeau de Couperin
Inga Fiolia
Michail Glinka
Cinq nouvelles quadrilles françaises | Nouvelle contredanse | Variationen über das Lied "Die Nachtigall" von Alexander Alexandrowitsch Aljabjew | Variationen über das russische Volkslied "Sredi doloni rovnija" (Im schattigen Tal)
Franz Schubert
Impromptu Nr. 3 in Ges-Dur op. 90 D 899
Claude Debussy
Le petit nègre | Deux arabesques
Maurice Ravel
Le Tombeau de Couperin - Suite für Klavier

Zugabe:

Sulhan Tsintsadse: Präludium

 

 

Die junge georgische Pianistin Inga Fiolia entdeckte während des Studiums in Moskau, wo sie in der Tradition des legendären Klavierpädagogen Heinrich Neuhaus ausgebildet wurde, ihre Liebe zur russischen Musik. Fiolias Repertoire zeugt in seiner Vielfalt von der schier unbändigen Neugierde der Pianistin ebenso wie von ihrem breiten Ausdrucksspektrum, das ihre solide russische Technik mit klanglicher Vielfalt vereint.

Besonderes Aufsehen erregte ihr Debüt-Album mit erstmals eingespielten Klavierwerken von Michail Glinka. „Fiolias Spielweise scheint geradezu ideal zur Musik Glinkas zu passen. Man hört ihr den unbedingten Ausdruckswillen der russischen Klavierschule an. Sie verfügt über eine wunderbare, speziell auch im Leisen ungemein vielfältige Differenzierungsfähigkeit“, heißt es hierzu in einer Rezension. Einem breiteren Publikum wurde Inga Fiolia bekannt durch ihren Auftritt in Rolando Villazóns TV-Sendung „Die Stars von morgen“, die auf ARTE ausgestrahlt wurde.

Beim Klavier-Festival Ruhr gibt sie nun ihr Debüt.