Dienstag | 29. Mai 2018 | 20:00 Uhr
Essen | Museum Folkwang | Karl Ernst Osthaus-Saal
Preis: € 45 | 35 | 25
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Cantéyodjayâ
Tamara Stefanovich
Stipendiatin des Klavier-Festivals Ruhr 2003
Karlheinz Stockhausen
Klavierstück IX | Klavierstück V | Klavierstück X
Olivier Messiaen
"Le courlis cendré" aus: Catalogue des Oiseaux | "La parole toute puissante" aus: Vingt regards sur l'Enfant-Jésus | "Regard des Anges", aus: Vingt regards sur l'Enfant-Jésus | Cantéyodjayâ

„Ich habe Karlheinz Stockhausen 1952 kennengelernt, er war noch ganz jung: kaum 25 Jahre!“ Mit diesen Worten hat sich einmal der französische Doyen der Moderne, Olivier Messiaen, an die erste Begegnung mit dem Musik-Visionär Stockhausen erinnert. Der Rheinländer war nach Paris gegangen, um dort bei Messiaen zu studieren und in dessen Klangkosmos mit all den darin verarbeiteten exotischen Rhythmen und Vogelgesängen einzutauchen. Und wenngleich sich ihre Wege nach nur einem Jahr wieder trennen sollten, blieben Messiaen und Stockhausen bis ins hohe Alter miteinander befreundet.

2018 wäre Messiaen 110 Jahre und Stockhausen 90 Jahre alt geworden. Diesen bahnbrechenden Komponisten zu Ehren lädt daher Tamara Stefanovich zu einem Besuch in jene Klang-Laboratorien ein, in denen die Musik noch einmal epochal neu erfunden wurde. Von Stockhausen erklingen drei in den 1950er Jahren komponierte, ungemein packende und unter Hochspannung stehende Klavierstücke. Wilde Tänze vollführen die Hände aber auch bei Messiaen. Und zwischendurch huldigt Tamara Stefanovich einmal mehr als sensationelle Anwältin der zeitgenössischen Klaviermusik jenen gefiederten Sängern, die Messiaen auch seinem „Catalogue des Oiseaux“ verewigt hat.

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Programmdetails

„Ich habe Karlheinz Stockhausen 1952 kennengelernt, er war noch ganz jung: kaum 25 Jahre!“ Mit diesen Worten hat sich einmal der französische Doyen der Moderne, Olivier Messiaen, an die erste Begegnung mit dem Musik-Visionär Stockhausen erinnert. Der...