Donnerstag | 17. Mai 2018 | 20:00 Uhr
Düsseldorf | Robert-Schumann-Saal | Robert-Schumann-Saal
Héroïque
Lucas Debargue
Frédéric Chopin
Polonaise Nr. 6 in As-Dur op. 53 "Héroïque" | Barcarolle in Fis-Dur op. 60 | Scherzo Nr. 2 in b-Moll op. 31 | Nocturne Nr. 13 in c-Moll op. 48/1 | Scherzo Nr. 1 in h-Moll op. 20
Karol Szymanowski
Sonate Nr. 2 in A-Dur op. 21

Zugaben:

Milosz Magin: Nostalgie du pays, aus: Miniatures polonaises

Gabriel Fauré: Barcarolle Nr. 4 in As-Dur op. 44

Domenico Scarlatti: Sonate in D-Dur K491

„Seit Glenn Goulds Ankunft in Moskau oder Van Cliburns Sieg beim Tschaikowsky-Wettbewerb hat kein ausländischer Pianist mehr für so viel Aufsehen gesorgt", hieß es in der Huffington Post über Lucas Debargues Auftritt beim Moskauer Tschaikowsky-Wettbewerb 2015. Niemand hatte mit dem „spätberufenen Senkrechtstarter“ (Crescendo) gerechnet. Umso mehr überraschte er Publikum und Kritik mit seiner „unglaublichen Begabung, seiner künstlerischen Vision und kreativen Freiheit“, so die Jury der Moskauer Musikkritiker, die ihm ihren Sonderpreis zusprach.

Auch der große Gidon Kremer erkannte Debargues Ausnahmetalent sofort und lud ihn im vergangenen Jahr ein, bei seinem Jubiläumskonzert mit der Kremerata Baltica Mieczysław Weinbergs Klavierquintett beim Klavier-Festival Ruhr aufzuführen. Ob der plötzliche Erfolg den jungen Franzosen verändert hat? „Rein äußerlich hat sich alles verändert, in meinem Inneren dagegen nicht. Die Suche nach Klarheit und das Bedürfnis weiterzukommen, all dies ist geblieben. Aus der Musik schöpfe ich immer wieder neue Kraft.“

Nun kehrt Lucas Debargue mit seinem ersten Solo-Rezital zum Festival zurück – mit Schubert, Chopin und der eminent schweren 2. Sonate des Polen Karol Szymanowski - – „ein geniales Stück, aber auch ein Monstrum für einen Pianisten“.