Dienstag | 24. April 2018 | 20:00 Uhr
Tic-Toc-Choc
Alexandre Tharaud
Jean Henri d'Anglebert
Chaconne de Phaëton | Fugue grave | Ouverture de Cadmus | Sarabande
François Couperin
"Les ombres errantes" aus: Pièces de clavecin | "Le carillon de Cithère" aus: Pièces de clavecin | "Le tic-tac-choc ou Les maillotins" aus: Pièces de clavecin
Claude Debussy
Prélude à l'après-midi d'un faune (Bearbeitung von Alexandre Tharaud)
Ludwig van Beethoven
Sonate Nr. 30 in E-Dur op. 109 | Sonate Nr. 32 in c-Moll op. 111

Zugabe:

Domenico Scarlatti: Sonate in d-Moll K. 32

Alexandre Tharaud ist mehr als nur ein großartiger Pianist, der Mozart, Schubert oder Ravel bewundernswert spielt. Der Franzose gehört zu den außergewöhnlichen Künstlerpersönlichkeiten, die mit jedem neuen Projekt überraschen. Der französischen Barockmusik nimmt er sich auf genauso elegante und zarte Weise an wie der Piècen von Eric Satie. Und auf seine gefeierte Aufnahme von Bachs „Goldberg-Variationen“ ließ der gebürtige Pariser 2017 eine zauberhafte Hommage an die legendäre Chanson-Sängerin Barbara folgen.

Kein Wunder, dass er inzwischen mit zahllosen Preisen (u.a. dem ECHO Klassik) ausgezeichnet worden ist. Dass er sogar als Schauspieler zu brillieren versteht, bewies er 2013 in dem „Oscar“-prämierten Film „Amour“ von Michael Haneke. Zu Tharauds aktuellen Favoriten gehören die 32 Klaviersonaten Beethovens. Doch weil er auch ein großes Herz für Repertoire-Überraschungen hat, begeistert Tharaud zugleich mit französischer Barockmusik und einem eigenen Arrangement von Debussys Orchesterpoem „Prélude à l'après-midi d'un faune“.

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