Mittwoch | 04. Juli 2018 | 20:00 Uhr

(Gemeinsam mit dem Anneliese Brost Musikforum Ruhr)

Seit 9. November 2017 im Frühbucher-Angebot

Adelaide
Marc-André Hamelin
Preisträger des Klavier-Festivals Ruhr 2013
Ludwig van Beethoven
Adelaide op. 46 (Bearbeitung von Franz Liszt)
Samuil Feinberg
Sonate Nr. 3 op. 3
Claude Debussy
Préludes Heft II

Zugaben:

William Bolcom: Graceful Ghost Rag

Marc-André Hamelin: Toccata on "L'Homme armé"

Wer ihm auf der Straße begegnet, würde nichts merken. Niemand käme auf die Idee, dass dieser Mann zu den besten Pianisten der Welt zählt. Einer, der im Alltag völlig ohne Allüren ist, der aber an den Tasten Herausragendes leistet, dem keine Hürde zu hoch ist und der mit unaufgeregter Sorgfalt da weitermacht, wo andere ihr Scheitern zugeben. Marc-André Hamelin gibt sich immer bescheiden, um ihn ist keine Aura des Dämonischen, keine Exzentrik. Wie außergewöhnlich der Kanadier Klavier spielen kann, beweist er mit Vorliebe in Repertoire-Nischen, bei Alkan oder Godowsky oder der dritten Sonate von Samuil Feinberg.

Das Bemerkenswerte an Hamelins Spiel ist, dass es ihm immer wieder gelingt, die enormen technischen Schwierigkeiten kunstvoll zu verdecken – sie werden bei ihm weder hörbar noch sichtbar. Virtuosität bedeutet für ihn nicht ein Zur-Schaustellen der eigenen Möglichkeiten, sie bietet ihm vielmehr die Gelegenheit, Musik als organisch und einfach erscheinen zu lassen.

Insofern darf man sich besonders auf seinen Vortrag des zweiten Bandes der „Préludes“ von Claude Debussy freuen – poetische Meisterwerke an pianistischen Farben und Finessen.

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