Montag | 04. Juni 2018 | 20:00 Uhr
Essen | Philharmonie Essen | Alfried Krupp Saal

Seit 9. November 2017 im Frühbucher-Angebot

Jan Lisiecki übernimmt für den erkrankten Daniil Trifonov
Jan Lisiecki
Gidon Kremer (Violine)
Kremerata Baltica

Wir danken Jan Lisiecki für seine Bereitschaft, kurzfristig für den verletzten Daniil Trifonov das heutige Konzert zu übernehmen, und bitten um Ihr Verständnis für die dadurch erforderliche Programmänderung.

Der 23 Jahre alte Jan Lisiecki gilt bereits als einer der großen Pianisten unserer Zeit und erntet große Anerkennung für seine außergewöhnliche künstlerische Reife, seinen unverwechselbaren Klang und seine poetische Empfindsamkeit. Die New York Times nannte ihn „einen Pianisten, der jeder Note Bedeutung verleiht“. Lisieckis einfühlsame Interpretationen, seine brillante Technik und sein natürlicher Bezug zu Kunst verleihen ihm eine musikalische Stimme, die seinem Alter weit voraus ist.

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Der 23 Jahre alte Jan Lisiecki gilt bereits als einer der großen Pianisten unserer Zeit und erntet große Anerkennung für seine außergewöhnliche künstlerische Reife, seinen unverwechselbaren Klang und seine poetische Empfindsamkeit. Die New York Times nannte ihn „einen Pianisten, der jeder Note Bedeutung verleiht“. Lisieckis einfühlsame Interpretationen, seine brillante Technik und sein natürlicher Bezug zu Kunst verleihen ihm eine musikalische Stimme, die seinem Alter weit voraus ist.

Im Jahr 2017 wurde er mit dem ECHO Klassik ausgezeichnet, sowie mit dem JUNO Award, der wichtigsten Ehrung der kanadischen Musikindustrie. Beide preise ehrten sein viertes Album für die Deutsche Grammophon, eine Einspielung von Chopins seltener gespielten Werken für Klavier und Orchester mit dem NDR Elbphilharmonie Orchester und Krzysztof Urbański.

Sein neues DG-Album aufgenommen mit dem Orpheus Chamber Orchestra enthält beide Mendelssohn-Konzerte und ausgewählte Solowerke.

Lisiecki tritt mit den weltweit renommiertesten Orchestern auf internationalen Bühnen auf und hat bereits eng mit berühmten Dirigenten wie Sir Antonio Pappano, Yannick Nézet-Séguin, Daniel Harding, und Claudio Abbado zusammengearbeitet.

Zu den Höhepunkten der letzten Zeit zählen Rezitaltourneen durch Europa und Asien sowie Abonnementkonzerte mit unter anderem dem Boston Symphony Orchestra, Pittsburgh Symphony Orchestra, den Wiener Symphonikern und der Sächsischen Staatskapelle Dresden. Jan Lisiecki feierte großen Erfolg mit seinem hoch gelobten Rezitalprogramm „Nachtmusik”, mit welchem er in der Saison 2018/19 weiterhin auftreten wird.

In 2018/19 wird er außerdem für ein Konzert mit dem Philadelphia Orchestra in die Carnegie Hall zurückkehren, mit dem Orpheus Chamber Orchestra auf Europa-Tournee gehen und mit der Tschechischen Philharmonie durch Deutschland touren. Des Weiteren spielt er Konzerte mit dem NDR Elbphilharmonie Orchester sowie in Salzburg mit dem Mozarteum Orchester Salzburg.

Der kürzlich von Jan Lisiecki präsentierte Beethovenzyklus mit der Academy of St Martin in the Fields im Konzerthaus Berlin wurde von Publikum und Presse begeistert aufgenommen.

Im Jahr 2013 wurde er vom Gramophone Magazine zum jüngstem Gewinner des Young Artist of the Year Award gekürt. Im selben Jahr erhielt Jan Lisiecki den von der Sparkassen-Finanzgruppe gestifteten Leonard Bernstein Award des Schleswig-Holstein Musik Festivals. Jan Lisiecki steht exklusiv bei der Deutschen Grammophon unter Vertrag.

 
Gidon Kremer  

Mit seiner ungewöhnlich kompromisslosen künstlerischen Grundhaltung gilt Gidon Kremer weltweit als einer der originellsten und überzeugendsten Künstler seiner Generation. Sein Repertoire reicht von bekannten klassischen Kompositionen bis zu modernen Werken führender Komponisten des 20. und 21. Jahrhunderts. Er engagiert sich insbesondere für das Schaffen russischer und osteuropäischer Komponisten und hat im Laufe seiner Karriere viele wichtige neue Werke aufgeführt, von denen ihm einige gewidmet...

 

Mit seiner ungewöhnlich kompromisslosen künstlerischen Grundhaltung gilt Gidon Kremer weltweit als einer der originellsten und überzeugendsten Künstler seiner Generation. Sein Repertoire reicht von bekannten klassischen Kompositionen bis zu modernen Werken führender Komponisten des 20. und 21. Jahrhunderts. Er engagiert sich insbesondere für das Schaffen russischer und osteuropäischer Komponisten und hat im Laufe seiner Karriere viele wichtige neue Werke aufgeführt, von denen ihm einige gewidmet sind. Sein Name ist eng mit diversen zeitgenössischen Komponisten verbunden, unter anderem mit Alfred Schnittke, Arvo Pärt, Giya Kancheli, Sofia Gubaidulina, Valentin Silvestrov, Luigi Nono, Edison Denisov, Aribert Reimann, Pēteris Vasks, John Adams, Victor Kissine, Michael Nyman, Philip Glass, Leonid Desyatnikov und Astor Piazzolla; seine Interpretationen sind traditionsbewusst, aber gleichzeitig frisch, originell und lebendig. Kremer hat die zeitgenössischen Komponisten und die Neue Musik im Violinfach ohne jeden Zweifel intensiver und nachhaltiger gefördert als jeder andere international erfolgreiche Solist.
Kremer hat bereits mehr als 120 Alben aufgenommen; viele erhielten für ihre bemerkenswert tiefgründigen Interpretationen bedeutende internationale Preise. Die lange Liste seiner Auszeichnungen umfasst unter anderem den Ernst von Siemens Musikpreis, das Große Bundesverdienstkreuz, den Moskauer Triumph-Preis, den UNESCO-Musikpreis und den Preis Una vita nella musica – Artur Rubinstein. 2016 wurde Gidon Kremer zudem ein Praemium Imperiale verliehen, der allgemein als Nobelpreis der Musik gilt.
1997 gründete Kremer das Kammerorchester Kremerata Baltica zur Förderung herausragender Nachwuchsmusiker aus dem Baltikum. Das Ensemble unternimmt regelmäßig ausgedehnte Konzertreisen und hat bereits fast 30 Alben bei Nonesuch Records, Deutsche Grammophon, Burleske und ECM aufgenommen. After Mozart (Nonesuch Records 2001) gewann 2002 einen ECHO Klassik und einen Grammy Award; das kürzlich bei ECM erschienene Album mit Werken von Mieczysław Weinberg war 2015 für einen Grammy nominiert.
In der Saison 2016/17 leitet Gidon Kremer die beiden Jubiläums-Tourneen der Kremerata Baltica, die das Orchester anlässlich seines 20-jährigen Bestehens und zur Feier von Kremers 70. Geburtstag durch Nordamerika und Europa unternimmt.

 
Kremerata Baltica  

Vor zwanzig Jahren stellte Gidon Kremer die Weichen für eine musikalische Revolution. Im Sommer 1997 präsentierte der international renommierte Geiger beim Kammermusikfest Lockenhaus in Österreich sein neues Projekt. Die Geburt der Kremerata Baltica – bestehend aus 23 exzellenten Nachwuchsmusikern aus Lettland, Litauen und Estland – wurde mit großem Beifall begrüßt. Seitdem begeistert das Orchester mit seiner uneingeschränkten Freude am Spielen und seinen überaus einfallsreichen Programmen...

 

Vor zwanzig Jahren stellte Gidon Kremer die Weichen für eine musikalische Revolution. Im Sommer 1997 präsentierte der international renommierte Geiger beim Kammermusikfest Lockenhaus in Österreich sein neues Projekt. Die Geburt der Kremerata Baltica – bestehend aus 23 exzellenten Nachwuchsmusikern aus Lettland, Litauen und Estland – wurde mit großem Beifall begrüßt. Seitdem begeistert das Orchester mit seiner uneingeschränkten Freude am Spielen und seinen überaus einfallsreichen Programmen Konzertbesucher in aller Welt.

Die Kremerata Baltica entstand aus Gidon Kremers tiefem inneren Bedürfnis, seinen reichen Erfahrungsschatz mit jungen Kollegen aus dem Baltikum zu teilen. Die Probenarbeit des Ensembles, die keinen Raum für künstlerische Kompromisse lässt, ist geprägt von höchstem Qualitätsbewusstsein und kreativer Aufgeschlossenheit.

Neben Werken des gängigen Repertoires erarbeitet die Kremerata Baltica auch Uraufführungen von Komponisten wie Lera Auerbach, Leonid Desyatnikov, Giya Kancheli, Arvo Pärt, Georgs Pēlecis, Alexander Raskatov, Valentin Silvestrov, Victor Kissine, Sofia Gubaidulina und Pēteris Vasks.

Das breite Repertoire der Kremerata Baltica spiegelt sich in der Diskographie des Ensembles wider, die von sämtlichen Mozart-Violinkonzerten mit Gidon Kremer über Enescus Streichoktett und Piazzollas Tango Ballet bis zu Ersteinspielungen von Werken von Kancheli, Kissine und Pärt reicht. After Mozart, erschienen bei Nonesuch Records, gewann 2002 einen Grammy Award sowie einen ECHO Klassik, und die Alben mit Werken von George Enescu und Mieczysław Weinberg wurden für Grammys nominiert.

Die Kremerata Baltica war im Rahmen ihrer Konzerte bereits mit über 1000 Werken in 600 Städten in mehr als 50 Ländern zu Gast. Sie tritt regelmäßig bei Konzertreihen und Festivals auf, darunter auf Schloss Neuhardenberg bei Berlin, auf Schloss Elmau in Bayern und beim Kammermusikfest Lockenhaus.

Gesellschaftspolitisch engagierte sich das Ensemble unter anderem 2013 mit seinem Konzert To Russia with Love in der Berliner Philharmonie, das auf die Menschenrechtslage in Russland aufmerksam machen wollte, und mit seinem jüngsten kreativen Projekt Pictures from the East, das in Zusammenarbeit mit dem syrischen Künstler Nizar Ali Badr entstand und die verzweifelte Lage der Flüchtlinge aus den Konfliktregionen des Mittleren Ostens thematisiert.

Seit 2003 veranstaltet die Kremerata Baltica ihr eigenes Festival in Sigulda in der Lettischen Schweiz.

2016/17 feiert die Kremerata Baltica ihr 20-jähriges Bestehen und Gidon Kremers 70. Geburtstag mit neun Konzerten in den USA und einer ausgedehnten Jubiläums-Tournee durch Europa unter der Leitung von Gidon Kremer.

 Für weitere Informationen besuchen Sie bitte die Homepage www.kremerata-baltica.com.

 
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