mercredi | 08. juin 2016 | 20:00 Uhr
Preis: € 60 | 50 | 30 | 20
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Alice Sara Ott
Ludwig van Beethoven
Sonate Nr. 17 in d-Moll op. 31/2 „Der Sturm“
Johann Sebastian Bach
Fantasie und Fuge in a-Moll BWV 944
Ferruccio Busoni
Chaconne aus der Partita Nr. 2 für Violine solo von J. S. Bach in d-Moll BWV 1004
Franz Liszt
Liebesträume – 3 Notturnos | Six Grandes Études de Paganini

Zugabe:

Frédéric Chopin | Nocturne in cis-Moll op. post.

Beim Klavier-Festival Ruhr begann ihre Laufbahn als sie im Jahr 2007 kurzfristig für die erkrankte Elena Bashkirova einsprang. Für ähnliches Aufsehen sorgte Alice Sara Ott 2010 als sie andernorts kurzfristig für Lang Lang einsprang. Inzwischen legte sie mit einer Liszt-Einspielung ihr viel beachtetes CD-Debüt vor, mit einem Repertoire, für das eine junge Pianistin schon ein wenig Mut beweisen muss. Alice Sara Ott überzeugte damit jedoch schnell Publikum und Kritik gleichermaßen.

Zu Liszt wird sie bei ihrem 6. Auftritt beim Klavier-Festival Ruhr zurückkehren – kombiniert mit Bach, Beethoven und Busonis faszinierender Bearbeitung von Bachs Chaconne. Dass sie nicht nur eine erfrischende Portion Leichtigkeit mitbringt, sondern einen ebenso unkonventionellen wie direkten Zugang zur Musik hat, beweist sie auch mit den virtuosen wie elektrisierenden Duo-Auftritten mit Francesco Tristano, mit dem sie kürzlich ein Album mit dem Titel „Scandal“ aufgenommen hat, kurz vor ihrem Konzert beim Klavier-Festival Ruhr im Jahr 2014.

Klassische Musik ist für sie zeitlos, gehört einfach zum Leben, genauso wie das Publikum. Das Klavierspiel versetze sie in einen Rausch, erklärte die deutsch-japanische Pianistin einmal, aber „ohne die Aufmerksamkeit des Publikums ist dieser Rausch nicht möglich“ – auch wenn sie sich im Spiel ganz auf sich konzentriere. Musik, so stellte sie früh fest, ist ihre Sprache, „eine Sprache in der Herkunft, Nationalität und Hautfarbe keine Rolle spielen.“