Sunday | 08. May 2016 | 20:00 Uhr
Preis: € 36 | 28 | 18
Ausverkauft
Übergänge: Die Bach-Familie und der Empfindsame Stil 1
Shalev Ad-EL (Cembalo)
Georg Anton Benda
Sonate für Cembalo Nr. 8 in G-Dur | Sonate für Cembalo Nr. 5 in g-Moll | Sonate für Cembalo Nr. 1 in B-Dur
Carl Philipp Emanuel Bach
Fantasie in fis-Moll Wq. 67 | Präludium, Fuge und Allegro in Es-Dur BWV 998 | Toccata in d-Moll BWV 913

Zugaben:

Johann Sebastian Bach | Allegro aus der Violinsonate in G-Dur
Johann Sebastian Bach | Aria aus den Goldbergvariationen BWV 988

Hätte sich Shalev Ad-El als Jugendlicher nicht beim Basketball einen Finger gebrochen und den Sport daraufhin aufgegeben – er hätte sich vielleicht nie für das Klavierspiel entschieden. Zum Glück, denn der Israeli gehört zu den gefragtesten Cembalisten seiner Generation und war bereits bei zahlreichen bedeutenden Festivals zu Gast, darunter die Händelfestspiele in Halle und das Göttinger Händelfestival; konzertierte mit Magdalena Kozena, Wieland Kuijken oder Vittorio Ghielmi und hat als Cembalist und Dirigent bei mehr als 80 CDs mitgewirkt.

Für seinen Einsatz für die Wiederbelebung der Barockmusik Mitteldeutschlands wurde er mit dem renommierten Fasch-Preis ausgezeichnet. Sein Spiel wird für seine klare Artikulation und seinen lebendigen rhythmischen Fluss gelobt. Neben Werken von Johann Sebastian Bach und dessen Sohn Carl Philipp Emanuel widmet sich Shalev Ad-El bei seinem Debüt-Konzert auf Schloss Hohenlimburg vor allem Kompositionen von Georg Anton Benda, der als herausragender Exponent des Empfindsamen Stils gilt und von dem Mozart schrieb: „Sie wissen, dass Benda unter den lutherischen Kapellmeistern immer mein Liebling war.“