Dienstag | 19. April 2016 | 20:00 Uhr
Essen | Philharmonie Essen | Alfried Krupp Saal
Preis: € 135 | 120 | 95 | 75 | 40 (keine Ermäßigungen und Rabatte)
Ausverkauft

Schon seit 17. November 2015 im Frühbucher-Angebot

Lang Lang
Peter Iljitsch Tschaikowsky
"Die Jahreszeiten" op. 37b
Johann Sebastian Bach
Italienisches Konzert in F-Dur BWV 971
Frédéric Chopin
Scherzo Nr. 1 in h-Moll op. 20 | Scherzo Nr. 2 in b-Moll op. 31 | Scherzo Nr. 3 in cis-Moll op. 39 | Scherzo Nr. 4 in E-Dur op. 54

Zugabe:

Franz Liszt | Liebestraum Nr. 3

„Jahrhundertpianist“, „Nachfolger von Vladimir Horowitz“ – mit solchen Superlativen ist Lang Lang unzählige Male beschrieben worden. Doch den wohl ungewöhnlichsten Ritterschlag bekam er schon 2001 verliehen. So meinte der Rezensent der Washington Post über den damaligen Shooting Star: „Ich kann nur sagen: Wenn er eine Aktie wäre, würde ich Schulden machen, um sie zu kaufen.“ Tatsächlich hätte sich für den Musikkritiker die Investition mehr als gelohnt. Denn Lang Langs Popularität und sein damit imaginärer Börsenwert ist seitdem ins schier Unermessliche gestiegen.

Als gereifter Poet und nicht zuletzt dank seiner charismatischen Live-Ausstrahlung reißt er schließlich jeden mit, einerlei ob die Fachkritik, den US-amerikanischen Präsidenten Barack Obama oder gar das Publikum beim englischen Rock-Festival Latitude, das er mit Chopin besänftigte. Die magische Wirkung nicht nur seines Chopin-, sondern auch Tschaikowsky-Spiels konnte man bereits 2015 bei Lang Langs umjubeltem Klavier-Festival Ruhr-Recital in Wuppertal genießen.

Jetzt gastiert er mit dem Programm seiner jüngsten CD „Lang Lang in Paris“ in Essen. Und was er so an Tschaikowsky bewundert, gilt gleichermaßen auch für Chopin: „Seine zeitlosen Melodien besitzen einen schmerzvollen Ton. Und diesen verwandelt er in wahre Schönheit.“