Das Programm Archiv Konzert-Archiv 2016 Ausgewähltes Konzert
samedi | 22. octobre 2016 | 20:00 Uhr
Preis: € 145 | 130 | 105 | 80 | 35 (keine Ermäßigung und Rabatte)
Ausverkauft

Schon seit 20. April 2016 im Vorverkauf

Klavier-Festival Ruhr EXTRA
Lang Lang
Paavo Järvi (Dirigent)
Die Deutsche Kammerphilharmonie Bremen

Der Pianist Lang Lang, den die New York Times als den „angesagtesten Künstler der gesamten klassischen Musikwelt“ beschreibt, ist umjubelter Gast in den Konzertsälen aller großen Städte weltweit und spielt stets vor ausverkauftem Haus. Als erster chinesischer Pianist wurde er von den Berliner und Wiener Philharmonikern sowie von allen führenden amerikanischen Orchestern eingeladen. Das renommierte US-Magazin Time trug diesem Erfolg Rechnung und nahm ihn 2009 in die jährlich erscheinende Liste...

 

Der Pianist Lang Lang, den die New York Times als den „angesagtesten Künstler der gesamten klassischen Musikwelt“ beschreibt, ist umjubelter Gast in den Konzertsälen aller großen Städte weltweit und spielt stets vor ausverkauftem Haus. Als erster chinesischer Pianist wurde er von den Berliner und Wiener Philharmonikern sowie von allen führenden amerikanischen Orchestern eingeladen. Das renommierte US-Magazin Time trug diesem Erfolg Rechnung und nahm ihn 2009 in die jährlich erscheinende Liste der 100 weltweit einflussreichsten Persönlichkeiten auf. 2008 verfolgten über vier Milliarden Menschen Lang Langs Spiel bei der Eröffnungszeremonie der XXIX. Olympischen Spiele in Peking, wo er symbolisch die Jugend und Zukunft Chinas repräsentierte.

Lang Lang begann im Alter von drei Jahren mit dem Klavierspiel; bereits als Fünfjähriger gewann er den Shenyang-Klavierwettbewerb und gab seinen ersten öffentlichen Klavierabend. Mit neun Jahren ging er an das Zentrale Musikkonservatorium in Peking, mit Dreizehn spielte er in der Beijing Concert Hall die 24 Etüden von Chopin und errang den 1. Preis beim Internationalen Tschaikowsky-Wettbewerb für Junge Musiker im japanischen Sendai. Sein internationaler Durchbruch gelang ihm als Siebzehnjähriger, als er auf dramatische Weise bei der „Gala of the Century“ praktisch in letzter Minute einsprang und dort mit dem Chicago Symphony Orchestra unter Christoph Eschenbach Tschaikowskys Erstes Klavierkonzert aufführte. Dieser Auftritt machte ihn „über Nacht zum Star“ und schnell kamen die Einladungen in die besten Konzertsäle der Welt.

Langjährige musikalische Partnerschaften verbinden ihn mit den bedeutendsten Künstlern der Welt, darunter Dirigenten wie Daniel Barenboim, Gustavo Dudamel, Sir Simon Rattle, Nikolaus Harnoncourt und Christoph Eschenbach. Darüber hinaus sucht Lang Lang stets auch den Austausch mit Künstlern, die nicht in der klassischen Musik beheimatet sind – beispielshaft stehen für diese Kollaborationen seine Auftritte bei den Grammy Awards mit Metallica, Pharell Williams sowie dem Jazz-Titan Herbie Hancock, die von einem Millionenpublikum im Fernsehen verfolgt wurden. Lang Langs CD- und DVD-Aufnahmen sind mehrfach preisgekrönt; allein in Deutschland wurde er insgesamt mit acht Klassik-Echos ausgezeichnet, zuletzt für seine Aufnahme der Mozart-Klavierkonzerte mit Nikolaus Harnoncourt und den Wiener Philharmonikern.

Seit fast einem Jahrzehnt leistet Lang Lang einen umfassenden Beitrag zur musikalischen Förderung von Kindern weltweit. 2008 gründete der Pianist die „Lang Lang International Music Foundation“, die es sich zur Aufgabe macht, durch Musikerziehung mit Unterstützung modernster Technologie und musikalischen Veranstaltungen die nächste Generation zur Heranbildung junger Pianisten und Musikliebhaber zu inspirieren. Die Arbeit für seine Stiftung wurde 2015 mit einem Echo Klassik-Sonderpreis ausgezeichnet.

2013 ernannte UN-Generalsekretär Ban Ki-moon Lang Lang zum UN-Friedensbotschafter mit Schwerpunkt auf dem Thema der weltweiten Bildung. Lang Lang gehört darüber hinaus im Rahmen des Education-Programms der Carnegie Hall dem Beirat des Weill Music Institute an und ist Mitglied des Artistic Advisory Board der Carnegie Hall.

Er erhielt zahlreiche Ehrungen und Auszeichnungen: Vom World Economic Forum wurde er als einer der 250 „Young Global Leaders“ benannt und erhielt 2010 den Crystal Award in Davos. Im Mai 2011 wurde Lang Lang durch Prinz Charles die Ehrendoktorwürde der Musik des Royal College of Music London verliehen. Den gleichen Titel erhielt er im Mai 2012 von der Manhattan School of Music in New York. Zuletzt zeichnete ihn die New York University mit dem Ehrendoktortitel der Schönen Künste aus. Im August 2012 wurde er für seine herausragenden Verdienste um die deutsche Musikkultur mit dem Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland geehrt und im Januar 2013 wurde ihm vom französischen Kulturminister der „Ordre des Arts et des Lettres“ verliehen.

Lang Langs Autobiographie „Journey of a Thousand Miles“ wurde vom Verlag Random House veröffentlicht und liegt in elf Sprachen vor; die deutsche Ausgabe erschien im Ullstein-Verlag. Sein Interesse an der Ausbildung von jungen Menschen bewog ihn, unter dem Titel „Playing with Flying Keys“ eine Fassung dieser Autobiographie speziell für Kinder zu schreiben.

Beim Klavier-Festival Ruhr gab er 2003 sein Debüt und ist hier heute bereits zum 12. Mal zu erleben. Er unterstützt als Mitglied des Silver Circle der Stiftung Klavier-Festival Ruhr das Education-Programm des Festivals.

Weitere Informationen über Lang Lang können Sie den Webseiten www.langlang.com und www.langlangfoundation.org entnehmen. Auf Facebook und Twitter können Sie ihm folgen unter www.facebook.com/langlangpiano bzw. www.twitter.com/lang_lang

 
Paavo Järvi  

Der estnische Stardirigent und Grammy Preisträger Paavo Järvi ist seit 2004 Künstlerischer Leiter der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen, im Moment sein einziges deutsches Orchester. Darüber hinaus ist er Musikdirektor des Orchestre de Paris und Chefdirigent des NHK Symphony Orchestra. Als Künstlerischer Leiter der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen dirigierte er unter anderem weltweit umjubelte Konzerte mit dem von der Kritik hochgelobten Beethoven-Zyklus.

2010 wurde er für die Aufnahme der...

 

Der estnische Stardirigent und Grammy Preisträger Paavo Järvi ist seit 2004 Künstlerischer Leiter der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen, im Moment sein einziges deutsches Orchester. Darüber hinaus ist er Musikdirektor des Orchestre de Paris und Chefdirigent des NHK Symphony Orchestra. Als Künstlerischer Leiter der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen dirigierte er unter anderem weltweit umjubelte Konzerte mit dem von der Kritik hochgelobten Beethoven-Zyklus.

2010 wurde er für die Aufnahme der Sinfonien Nr. 2 und Nr. 6 mit dem ECHO Klassik als Dirigent des Jahres geehrt. Paavo Järvi und die Deutsche Kammerphilharmonie Bremen haben 2009 den gesamten Zyklus der Beethoven-Sinfonien im Théâtre des Champs-Élysées Paris, beim Beethovenfest Bonn, bei den Salzburger Festspielen sowie 2010 beim Ludwig van Beethoven-Festival in Warschau gespielt. Tourneen führten ihn mit dem Orchester durch Europa, Japan und Nordamerika mit Auftritten z. B. bei den Salzburger Festspielen, den BBC Proms, beim Mostly Mozart Festival in New York sowie in Tokio.

Im Anschluss an das Beethoven-Projekt setzte sich Paavo Järvi mit der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen ebenso erfolgreich mit dem sinfonischen Schaffen Robert Schumanns auseinander. Zusammen mit der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen hat sich Paavo Järvi nun einem neuen Großprojekt zugewandt. Im Fokus stehen die vier Sinfonien des deutschen Komponisten Johannes Brahms.

Paavo Järvi ist außerdem künstlerischer Berater des Estonian National Symphony Orchestra sowie des Järvi Sommer Festivals im estnischen Pärnu. In seinen Programmen legt er besonderen Schwerpunkt auf Werke estnischer Komponisten wie Arvo Pärt, Erkki-Sven Tüür, Lepo Sumera und Eduard Tubin. Als Gastdirigent arbeitet er regelmäßig bei Orchestern wie dem Royal Concertgebouw Orchestra Amsterdam, dem London Philharmonic Orchestra, den Wiener und Berliner Philharmonikern, der Staatskapelle Dresden, dem New York Philharmonic, dem Chicago Symphony Orchestra und dem Los Angeles Symphony Orchestra. Im Rahmen der alljährlichen Verleihung der renommierten Gramophone Classical Music Awards in London wurde Paavo Järvi 2015 mit der Auszeichnung „Künstler des Jahres“, einem der wichtigsten Klassik-Musikpreise, und der Sibelius Medaille in Paris geehrt. Zudem wählte das renommierte französische Magazin „Diapason d’Or“ Paavo Järvi zum „Künstler des Jahres“ 2015.

 
Die Deutsche Kammerphilharmonie Bremen  

Die Deutsche Kammerphilharmonie Bremen ist eines der weltweit führenden Orchester und begeistert mit ihrem einzigartigen Musizierstil weltweit ihr Publikum. Künstlerischer Leiter ist seit 2004 der estnisch-amerikanische Dirigent Paavo Järvi. Ein Höhepunkt der Zusammenarbeit mit Paavo Järvi war das gemeinsame Beethoven-Projekt, auf das sich Dirigent und Orchester sechs Jahre lang konzentrierten. Weltweit wurde ihr Beethoven von Publikum und Kritik als maßstabsetzend gefeiert.

Im Anschluss an das...

 

Die Deutsche Kammerphilharmonie Bremen ist eines der weltweit führenden Orchester und begeistert mit ihrem einzigartigen Musizierstil weltweit ihr Publikum. Künstlerischer Leiter ist seit 2004 der estnisch-amerikanische Dirigent Paavo Järvi. Ein Höhepunkt der Zusammenarbeit mit Paavo Järvi war das gemeinsame Beethoven-Projekt, auf das sich Dirigent und Orchester sechs Jahre lang konzentrierten. Weltweit wurde ihr Beethoven von Publikum und Kritik als maßstabsetzend gefeiert.

Im Anschluss an das Beethoven-Projekt setzte sich die Deutsche Kammerphilharmonie Bremen mit Paavo Järvi ebenso erfolgreich mit dem sinfonischen Schaffen Robert Schumanns auseinander. Die französische Musikzeitschrift Diapason zeichnete die Einspielung der Sinfonien mit dem „Diapason d’Or“ aus. Nach sensationellem Erfolg in Tokio und St. Petersburg wurden die Schumann-Sinfonien unter anderem beim Beethovenfest Warschau sowie im Konzerthaus Wien zyklisch aufgeführt.

Zusammen mit ihrem Künstlerischen Leiter Paavo Järvi hat sich die Deutsche Kammerphilharmonie Bremen nun ihrem neuen sinfonischen Großprojekt zugewandt. Nach den Sinfonien von Beethoven und Schumann stehen jetzt alle vier Sinfonien von Johannes Brahms im Fokus. Seit vielen Jahren pflegt das Orchester enge musikalische Freundschaften zu international renommierten Solisten und Dirigenten wie Christian Tetzlaff, Maria João Pires, Viktoria Mullova, Hélène Grimaud, Janine Jansen, Igor Levit, David Fray, Hilary Hahn, Pekka Kuusisto, Martin Grubinger, Heinrich Schiff, Trevor Pinnock und Sir Roger Norrington.

Mit großem persönlichen Engagement widmen sich die Orchestermitglieder den gemeinsamen Projekten mit der Gesamtschule Bremen-Ost, in deren Gebäude sich seit einigen Jahren die Probenräume des Orchesters befinden. Die daraus erwachsene einzigartige Zusammenarbeit wurde seit Beginn mit zahlreichen Auszeichnungen bedacht, darunter 2007 mit dem „Zukunftsaward“ als „beste soziale Innovation“. Die Musiker verfolgen hier das Ziel, individuelles Wachstum – gerade auch, aber nicht nur in bildungsferner Umgebung – mittels Musik zu fördern. Inzwischen hat der Staatsminister für Kultur das „Zukunftslabor“ der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen zum Modellprojekt ernannt.

2008 erhielt Die Deutsche Kammerphilharmonie Bremen für die gelungene Verbindung von Unternehmertum und Kultur den renommierten Deutschen Gründerpreis in der Kategorie Sonderpreis. In 2009 haben gleich drei ihrer CD-Produktionen einen von inzwischen sieben ECHO Klassik gewonnen. 2010 wurde Die Deutsche Kammerphilharmonie Bremen als erstes Orchester für ihr editorisches Gesamtwerk von Bach bis Ruzicka mit der Ehrenurkunde des Preises der deutschen Schallplattenkritik ausgezeichnet und Paavo Järvi erhielt für die Beethovenaufnahmen den ECHO Klassik als Dirigent des Jahres 2010. Den ECHO Klassik für Nachwuchsförderung erhielt die Deutsche Kammerphilharmonie Bremen 2012 für ihre Initiative „Zukunftslabor/Neue Gesellschafts-Perspektiven durch Musik“.

Die Deutsche Kammerphilharmonie Bremen ist Residenzorchester der Elbphilharmonie Konzerte Hamburg, „Orchester des Jahres“ 2016 bei Deutschlandradio Kultur, ab 2017 Festivalorchester des Kissinger Sommers und beim Klavier-Festival Ruhr in diesem Jahr erstmals zu Gast.

 

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