Monday | 17. July 2017 | 20:00 Uhr
'Eroica'
Joseph Moog
Joseph Haydn
Fantasie in C-Dur Hob. XVII, 4
Edward MacDowell
Sonate Nr. 2 'Eroica' op. 50
Franz Liszt
Sonetti del Petrarca S158 (Urfassung) | Ungarische Rhapsodie Nr. 12 in cis-Moll
Joseph Moog
American Songbook (Auswahl)

Zugaben:

 

 

Frédéric Chopin: Nocturne in Fis-Dur op. 15/2

George Gershwin: 'S Wonderful (bearbeitet von Joseph Moog)

 

 

Musik im Haus? Aber natürlich. Bei den Moogs war sie mehr als ein Hobby, sie war und ist Beruf und Berufung. Beide Eltern sind Orchestermusiker, Klarinette und Geige. Joseph Moog, 1987 in Ludwigshafen geboren, spielte schon als Vierjähriger regelmäßig Klavier. Mit zehn wurde er Jungstudent an der Hochschule in Karlsruhe. Groß geworden ist er an einem Blüthner-Flügel aus den 1920er Jahren. Die Klangmöglichkeiten dieses Instruments lotet er heute immer noch aus, wenn sich die Gelegenheit bietet.

Moog besitzt ein feines Gespür für Klangnuancen – und für ungewöhnliche Repertoire-Begegnungen. Am liebsten verbindet er große und bekannte Werke mit dem Nischenrepertoire, sucht nach Neuem und lässt das Alte dadurch in ungewohntem Licht erscheinen. So hat er beispielsweise Sonaten von Scarlatti, leuchtende Perlen des italienischen Spät-Barock, neben Bearbeitungen des 19. Jahrhunderts gestellt.

Jetzt paart er Haydn mit Edward MacDowell, dem großen Amerikaner, und Franz Liszt mit Bearbeitungen amerikanischer Songs. Ungewöhnlich. Ideenreich. Klug. Moogs eigene Bearbeitungen sind womöglich auch das Ergebnis seiner Lust am Improvisieren. „Improvisation zählt zu meinen Grundnahrungsmitteln als Musiker. Aber ungern öffentlich – dafür bin ich etwas zu perfektionistisch veranlagt.“