Friday | 30. June 2017 | 20:00 Uhr

Im Vorverkauf seit 10. November 2016

Schostakowitschs Klavierkonzerte
Anna Vinnitskaya
WDR Sinfonieorchester Köln
Vasily Petrenko (Dirigent)
Martin Griebl (Trompete)
Anna Vinnitskaya  

Seit Anna Vinnitskaya 2007 den „Concours Reine Elisabeth“ in Brüssel als zweite Frau in der Geschichte des berühmten Wettbewerbs gewann, ging ihre Karriere in der Welt der Klassik und des Klaviers steil bergauf. Ein Jahr später wurde sie Gewinnerin des „Leonard Bernstein Award“ beim Schleswig-Holstein Musik Festival, sie arbeitete mit Dirigenten wie Andris Nelsons, Charles Dutoit, Marek Janowski und Kyrill Petrenko zusammen, ihre CDs wurden mit renommierten Preisen wie dem Diapason d’Or und dem...

 

Seit Anna Vinnitskaya 2007 den „Concours Reine Elisabeth“ in Brüssel als zweite Frau in der Geschichte des berühmten Wettbewerbs gewann, ging ihre Karriere in der Welt der Klassik und des Klaviers steil bergauf. Ein Jahr später wurde sie Gewinnerin des „Leonard Bernstein Award“ beim Schleswig-Holstein Musik Festival, sie arbeitete mit Dirigenten wie Andris Nelsons, Charles Dutoit, Marek Janowski und Kyrill Petrenko zusammen, ihre CDs wurden mit renommierten Preisen wie dem Diapason d’Or und dem ECHO Klassik ausgezeichnet.

2009 wurde  sie als jüngste Klavierprofessorin in Deutschland an die Hochschule für Musik und Theater in Hamburg berufen und ist eine sehr engagierte Klavierpädagogin. „Es gibt viele persönliche Sichtweisen junger Pianisten“, meint Anna Vinnitskaya. „Wenn man als Lehrer nur eine Vorstellung hat, ist das falsch. Schreibt man das vor, spielt der Student nicht, was aus ihm herauskommen könnte.“

Die außergewöhnliche junge Pianistin stammt aus der russischen Stadt Noworossijsk und erhielt mit sechs Jahren den ersten Klavierunterricht. „Ich habe mir nie die Frage gestellt, ob ich eine Pianistin werden möchte“, sagt Anna Vinnitskaya. „Meine beiden Eltern sind Pianisten, mein Opa war Dirigent, mein Onkel ein erfolgreicher Geiger – Musik hat seit meiner Geburt einfach zu meinem Leben dazugehört.“

Nach ihrem Studium bei Sergej Ossipenko am Sergej-Rachmaninow-Konservatorium in Rostow am Don verlegte sie ihren Lebensmittelpunkt im Alter von 18 Jahren nach Hamburg und studierte dort an der Musikhochschule bei Evgeni Koroliov. Seither geht es ihr „nicht nur darum, ein Stück richtig zu spielen in puncto Technik und Dynamik, sondern sich selbst und dem Publikum damit etwas zu sagen“, so Anna Vinnitskaya. Und  die Zeitschrift Piano News schreibt: „Was das Spiel von Anna Vinnitskaya so besonders macht: Sie kann so überzeugend sein, dass man Neues, Persönliches und Spannendes zu hören bekommt.“

Beim Klavier-Festival Ruhr war sie 2013 erstmals zu hören.

 
WDR Sinfonieorchester Köln  

Das WDR Sinfonieorchester prägt auf besondere Weise die Musiklandschaft Nordrhein-Westfalens - durch seine Abonnement-Reihen in der Kölner Philharmonie und im Funkhaus Wallrafplatz ebenso wie durch Partnerschaften mit den großen Konzerthäusern und Festivals der Region. Auslandsreisen und eine wachsende Zahl preisgekrönter CD-Produktionen bekräftigen außerdem seinen internationalen Rang als herausragender Vertreter der deutschen Orchesterszene.

Hörfunk und Fernsehen des WDR sowie die Verbreitung...

 

Das WDR Sinfonieorchester prägt auf besondere Weise die Musiklandschaft Nordrhein-Westfalens - durch seine Abonnement-Reihen in der Kölner Philharmonie und im Funkhaus Wallrafplatz ebenso wie durch Partnerschaften mit den großen Konzerthäusern und Festivals der Region. Auslandsreisen und eine wachsende Zahl preisgekrönter CD-Produktionen bekräftigen außerdem seinen internationalen Rang als herausragender Vertreter der deutschen Orchesterszene.

Hörfunk und Fernsehen des WDR sowie die Verbreitung in den digitalen Medien machen die Aufnahmen des Orchesters regelmäßig einem breiten Publikum zugänglich. Mit vielfältigen Projekten im Bereich der Musikvermittlung leistet das WDR Sinfonieorchester darüber hinaus einen wichtigen Beitrag zur kulturellen Bildung.

In der Konzertsaison 2017/2018 feierte das WDR Sinfonieorchester seinen 70. Geburtstag. Nach seiner Gründung im Jahre 1947 arbeitete es zunächst mit bedeutenden Gastdirigenten, bevor 1964 Christoph von Dohnányi als erster Chefdirigent berufen wurde. Die Entwicklung zum international renommierten Klangkörper verbindet sich vor allem mit der Amtszeit Gary Bertinis, der das WDR Sinfonieorchester in den achtziger Jahren zu einem führenden Sachwalter der Sinfonien Gustav Mahlers machte.

Weiter geschärft wurde das Profil durch die Zusammenarbeit mit Semyon Bychkov, Chefdirigent von 1997 bis 2010, unter dessen Leitung das WDR Sinfonieorchester zahlreiche große Tourneen durch Europa, Amerika und Asien unternahm. Der Erfolg der gemeinsamen Arbeit wird durch mehrere Live- und Studio-Produktionen von Werken Dmitrij Schostakowitschs, Richard Strauss’, Sergej Rachmaninows, Giuseppe Verdis und Richard Wagners dokumentiert.

Das WDR Sinfonieorchester hat mit bedeutenden Uraufführungen Musikgeschichte geschrieben und zählt bis heute zu den wichtigsten Anregern und Auftraggebern zeitgenössischer Orchestermusik. Große Komponisten wie Igor Strawinsky, Luciano Berio, Hans Werner Henze, Karlheinz Stockhausen, Mauricio Kagel, Wolfgang Rihm, Jörg Widmann und Krzysztof Penderecki brachten ihre Werke hier zur Aufführung. Im Mittelpunkt der Traditionsreihe „Musik der Zeit“ stand in der Konzertsaison 2017/18 der 100. Geburtstag des Kölner Komponisten Bernd Alois Zimmermann.

Shootingstar Cristian Măcelaru wird zur Spielzeit 2019/20 Chefdirigent des WDR Sinfonieorchesters.