Sonntag | 07. Juli 2019 | 18:00 Uhr
Preis: € 45 | 35 | 25
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Weinen, Klagen, Sorgen, Zagen
Fabian Müller
Johannes Brahms
Zwei Rhapsodien op. 79 | Drei Intermezzi op. 117
Robert Schumann
Sonate Nr. 2 in g-Moll op. 22
Franz Liszt
Variationen über das Motiv von Bach "Weinen, Klagen, Sorgen, Zagen" S 180

 

Zugaben:

György Kurtág: Pantomime

Johannes Brahms: Wiegenlied op. 49/4

Europa bedeutet für mich sich manchmal nur mit Händen und Füßen mit Spaniern, Franzosen und Italienern verständigen zu können und sich dabei trotzdem wie eine wunderbare, große Familie zu fühlen die sich in ihrer Gemeinsamkeit verbunden und durch ihre Unterschiede inspiriert fühlt.

Europa bedeutet für mich, dass ich 80 Jahre nach Hitler einen Krieg gegen unsere Nachbarländer für die größte Unmöglichkeit der Welt halte.

Fabian Müller

Als Fabian Müller 2017 am renommierten Internationalen ARD-Musikwettbewerb in München teilnahm, sorgte er für Aufsehen: Er erhielt gleich fünf Preise, darunter der Publikumspreis. Seitdem nahm seine Karriere Fahrt auf: so debütierte er 2018 nicht nur in der Hamburger Elbphilharmonie, sondern auch in der New Yorker Carnegie Hall. Dem Publikum des Klavier-Festivals Ruhr ist Fabian Müller bereits seit 2013 bekannt durch sein unermüdliches Engagement beim Education-Programm, wo er seitdem jedes Jahr mit mehr als 300 Kindern zusammenarbeitet.

Unterrichtet wurde er bereits als Jungstudent von Pierre-Laurent Aimard, aufgewachsen ist er in Bonn in der Brahmsstraße – tatsächlich hat er eine ganz besondere Beziehung zu diesem Komponisten. „Für mich war Brahms der erste Komponist, den ich geliebt habe“, sagt Fabian Müller. „Bei dieser Musik geht es nicht darum, dass der Pianist sich in den Vordergrund spielt, sondern es ist die Vertonung sehr persönlicher Gefühle, die ich versuche authentisch rüberzubringen“. So steht denn auch Musik von Johannes Brahms auf dem Programm seines bereits dritten Solorezitals beim Klavier-Festival Ruhr.

Wir danken der Sponsorenitiniative Rheda-Wiedenbrück